Melanie Oetting – Gott hat meinen Schmerz vergoldet
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Beschreibung
Wie ich nach großen Verlusten zu neuem Leben fand
Melanie Oetting wächst in einem wohlhabenden Elternhaus auf, doch es fehlt ihr an Liebe und Zuspruch. Als sie heiratet und vier Kinder bekommt, scheint ihr Glück perfekt – bis ihre Ehe zerbricht.
Nach der Scheidung baut sie sich als alleinerziehende Mutter ein neues Leben auf. Doch dann trifft sie ein unermesslicher Schicksalsschlag: Ihr Sohn Severin stirbt mit 19 Jahren bei einem Reitunfall in Kirgistan. Der Schmerz droht sie zu zerreißen, doch sie wagt den Weg der Heilung und findet dabei eine tiefere Verbindung zu sich selbst, zu Gott und zu einer neuen Berufung.
Offen und bewegend erzählt sie, wie aus ihren tiefen Wunden neue Hoffnung entstanden ist.
ISBN: 9783038482987
Sachgebiet: Erlebnisberichte
Seitenzahl: 192
Maße: 13,5 x 21 cm



LisaDi –
Schmerz, Glaube und neue Hoffnung
Gott hat meinen Schmerz vergoldet von Melanie Oetting ist ein Buch, das mich tief bewegt hat. Schon nach den ersten Seiten hatte ich das Gefühl, dass hier jemand ganz offen und ehrlich schreibt ohne etwas zu beschönigen oder fromm klingen zu wollen. Genau das hat mich sofort abgeholt.
Die Autorin spricht über Schmerz, Zweifel und schwere Lebensphasen auf eine sehr einfühlsame Weise. Man merkt, dass sie weiß, wovon sie spricht, und dass hinter den Worten echte Erfahrungen stecken. Beim Lesen habe ich mich oft verstanden gefühlt und gemerkt, dass man mit seinen eigenen Kämpfen nicht allein ist.
Besonders schön fand ich, dass das Buch trotz der ernsten Themen Hoffnung schenkt. Es zeigt, dass Gott auch in dunklen Momenten da ist und dass aus Leid etwas Gutes entstehen kann, nicht auf eine kitschige Art, sondern ruhig, ehrlich und tröstend. Viele Stellen haben mich zum Nachdenken gebracht, manche haben mir richtig Mut gemacht.
Für mich ist dieses Buch ein wertvoller Begleiter, den man nicht nur einmal liest, sondern immer wieder zur Hand nehmen kann. Eine klare Empfehlung für alle, die gerade durch eine schwere Zeit gehen, Trost suchen oder ihren Glauben vertiefen möchten. Fünf Sterne von Herzen.
Marianne –
Es ist ein ganz normaler Sommertag. Melanie Oetting denkt noch über die vergangenen Tage nach, über eine erfüllte Zeit auf einer christlichen Konferenz. Da stürmen ihr Exmann, zwei ihrer Kinder, Polizeibeamte und ein Kriseninterventionsteam in ihr Wohnzimmer. Was sie sich dann anhören muss, gehört zum Schlimmsten, was eine Mutter erleben kann: Sie erfährt, dass ihr Sohn Severin tödlich verunglückt ist.
Das Erleben der Autorin angesichts dieses schweren Schicksalsschlags ist eingebettet in eine ehrliche, interessante Erzählung über ihr Leben insgesamt. Sie berichtet von ihrer Kindheit und Jugend, von Ehe und Scheidung, von Krisen und von ihrem wachsenden Glauben. Dabei erlebt sie innere Heilung und Versöhnung. Freuden und Schmerz liegen auf ihrem Lebensweg eng beieinander. In allem richtet die Autorin ihren Blick bewusst auf ihren himmlischen Vater, den sie als liebevoll und fürsorglich erlebt. Sie bemüht sich seiner Führung zu folgen; vor allem aber lernt sie, seinen Trost anzunehmen und weiterzugeben.
Trotz des schweren Themas ist das Buch äußerlich ansprechend gestaltet. Das goldene Herz auf dem Cover fällt sofort ins Auge. Das beiliegende Lesezeichen ist ein schönes Extra, und die Familienfotos bereichern den Inhalt.
Diese authentische Lebensgeschichte ist spannend zu lesen und in vielen Aspekten gut nachvollziehbar. Allerdings überrascht, wie wenig Raum der verstorbene Sohn selbst einnimmt. Stattdessen stehen die Eheprobleme und die Scheidung stärker im Mittelpunkt. Auch die anderen Kinder bleiben eher im Hintergrund und wirken stellenweise wie schemenhafte Randfiguren. Das ist verständlich, lässt aber den Wunsch offen, sie besser kennenzulernen.
Die Autorin ist überzeugte Katholikin. Einige ihrer Überzeugungen bleiben mir als protestantische Christin fremd, wie der Wunsch nach einer Annullierung ihrer Ehe oder ihre Gedanken zum ewigen Schicksal ihres Sohnes. Trotzdem ist es wertvoll und ermutigend zu lesen, wie sie in jeder neuen Krise Halt bei Gott findet.
Fazit: Ein ehrlicher und bewegender Lebensbericht über Verlust, Ehe und Glauben. Das Buch überzeugt durch persönliche und authentische Gedanken und ist besonders für Leser empfehlenswert, die sich für Lebensberichte interessieren und die nach Trost und Orientierung im Glauben suchen.