Hauke Burgarth, Klaus Dewald – Ein Mann. Ein Leben. Ein Auftrag
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Beschreibung
Mit Gott in die gefährlichsten und ärmsten Länder der Welt
„Da können wir als Christen doch nicht einfach zusehen.“
Die spontane Reaktion von Klaus Dewald auf das Leid der Menschen im sogenannten russischen „Hungerwinter“1990/91 ist die Geburtsstunde eines Hilfswerkes, das heute in mehr als 40 Ländern aktiv ist: GAiN (Global Aid Network).
Was als Abenteuer beginnt, wird zu einer lebensverändernden Berufung. Er kündigt seinen Job, um Menschen in Not zu helfen – und begibt sich auf eine Mission, die ihn an die Brennpunkte der Welt führt. Ob Lettland, Afghanistan, Uganda oder im Gazastreifen: Ganz egal, wo Hilfe gebraucht wird, ist Klaus Dewald vor Ort!
Er packt an, wo die Not am größten ist. Das ist als gläubiger Christ seine „Mission“: Den Hoffnungslosen Hoffnung zu bringen. Mit Mut, Hingabe und einem unerschütterlichen Vertrauen in Gott begibt er sich auf teils lebensgefährliche Fahrten zu Menschen, denen die Hilfstransporte neuen Mut und Hoffnung schenken.
Ein großartiges Zeugnis gelebten Glaubens. Aktualisierte und ergänzte Neuauflage.
ISBN: 9783765533754
Sachgebiet: Biographien
Seitenzahl: 304
Hinweise: Aktualisierte und ergänzte Neuauflage, mit farbigem Bildteil
Maße: 13,5 x 21,5 cm



LisaDi –
Mehr als eine Lebensgeschichte
Ich habe dieses Buch nicht einfach gelesen, ich bin darin ein Stück mitgegangen. Mit Klaus Dewald, mit seinen Fragen, seinem Mut, seinen Zweifeln und seinem manchmal ganz normalen Überfordertsein. Genau das macht dieses Buch so besonders, es fühlt sich echt an. Nicht geschniegelt, nicht fromm verpackt, sondern ehrlich und nah am Leben.
Was mich berührt hat, ist die Menschlichkeit, die sich durch jede Geschichte zieht. Da schreibt kein Held, sondern ein Mensch, der Schritt für Schritt lernt, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen, für andere und für sich selbst. Die Erlebnisse in den ärmsten und gefährlichsten Regionen der Welt sind eindrücklich, teilweise erschütternd, aber nie sensationslustig. Immer stehen die Menschen im Mittelpunkt, ihre Würde, ihre Not, ihre Hoffnung.
Besonders stark fand ich, dass auch Zweifel, Fehler und innere Kämpfe offen benannt werden. Genau das macht Mut. Dieses Buch sagt nicht: Schau, was ich alles geschafft habe, sondern eher: Ich bin losgegangen, trotz Angst, trotz Unsicherheit. Das ist unglaublich ermutigend, weil man sich selbst darin wiederfindet.
Immer wieder habe ich beim Lesen innegehalten und mich gefragt: Wo schaue ich vielleicht weg? Wo könnte ich mehr tun, nicht perfekt, sondern ehrlich? Das Buch stellt solche Fragen ganz leise, aber nachhaltig. Es belehrt nicht, es drängt nicht, es lädt ein.
Der Schreibstil ist klar, warm und gut zu lesen. Man merkt, dass hier jemand erzählt, der nicht beeindrucken will, sondern teilen. Viele Szenen bleiben im Kopf, manche gehen direkt ins Herz. Und auch nachdem ich das Buch zugeklappt hatte, war es noch da, in meinen Gedanken.